Hervorgehoben

An diesem Freitag, den 05. April 2019…

…gab es gleich mehrere Anlässe im Savoy-Kino für Party und Stimmung.

Da war zunächst der Abschied des ‚Musikdirektors‘, der diese ehrenamtliche Tätigkeit mit der Organisation dieses Konzertes nach 25 Jahren beendete und sich damit in den vorläufigen Ruhestand verabschieden wollte. Da gab es einen Thorbjörn Risager und seine sechs ‚Black Tornados‘, ‚risager info & theblacktornado.com‘, die zum dritten Mal in dieses ‚Savoy-Kino‘ nach Bordesholm gekommen waren und – Beständigkeit zahlt sich eben aus(!) – erstmals vor ausverkauften Haus spielen konnten. Und die zur Feier des Tages einen jungen Gitarristen mitgebracht hatten, der im zweiten Set des Abends eine Blues-Improvisation spielte, so klein und unscheinbar beginnend, dann steigernd die Riffs hinauf und wieder hinunter, geradezu episch-weit und jammernd und krächzend und jaulend-schön (.!.) und da gab es uns beide, G. (auch bekannt aus ‚Am Yukon‘) und mich, die wir uns schon längere Zeit aus den Augen verloren hatten und nun endlich wieder ein Konzert gemeinsam besuchen konnten und ich durfte sogar, am frühen Morgen zurück in ihrer Wohnung, wieder zu ihr in ihrem Bett schlummern…(!).

Aber zurück in das Savoy, in dem die sieben Musiker aus Dänemark eine Musik zelebrierten, die besonders Blues-Begeisterten keine Wünsche offen ließ. Und natürlich brachte der Band-Leader sehr schnell nach Beginn des Konzerts seine Reminiszenz an den großen ‚King of the Blues‘, B.B. King über die Rampe und wenn ich dabei die Augen schloss, so war mir, als stünde ER life-haftig dort oben, so wunderschön und klar brachte Thorbjörn R. seine Huldigung an den Meister in die still lauschenden Gesichter des Publikums, welches sogar die freien Gänge besetzt hatte…

Was soll ich noch reden?! Es gab ein weiteres Highlight aus der neuen CD, die wahrscheinlich im Januar 2020 kommen wird, es gab wunderbare Solo-Einlagen aller Musiker zu allen Stil-Richtungen und, und, und (.!.) fast hätte schon der Morgen gegraut, als wir die ca. 70 km zurück zu G’s Wohnung fuhren, durch menschenleere Ortschaften und über teils grausige Asphaltpisten hinweg der Westküste entgegen. Und eigentlich habe ich jetzt das Gefühl, dass 2019 gerade erst begonnen hat.

Ihr/euer

Nachbar

hotscha24.wordpress.com.

am 08.04.2019.

Hervorgehoben

Tagebuch Nr. 3; Am Yukon. Abschluss & Ende.

Von Calgary durch die Prärie zu den Rockys mit dem Überlandbus.

 

 

Der Eisenbahnbau durch die Rockys.

 

20180510_095020
Tauwetter hat eingesetzt.
Noch ist der See gefroren…

20180510_094849
..aber das Eis ist  brüchig.

 

Zum Abschluss noch ein paar Bilder. Die Besten, so hoffe ich. Zuviel Zeit ist verstrichen, als dass ich jetzt noch in der Lage wäre, den Reisebericht detailliert zu Ende zu bringen. Es würde zuviel Platz brauchen, Bits & Bytes & überhaupt. Zuviel passiert seither. So bleibt mein Tagebuch wohl was es ist;>unvollendet. Na! Wenn’s weiter nix ist…

Aber zunächst noch zwei Korrekturen aus Blatt 5! Natürlich war hier nicht der ‚Möllner‘ Bf, sondern der ‚Hundertwasser-Bahnhof‘ in Uelzen gemeint. Und ‚Black Forest‘ schreibt man eigentlich auch nur mit einem ‚r'(!). Aber das hat mein Rechtschreibprogramm eigentlich gar nicht gestört.

Aus der Prärie hinauf in die Berge, in Eis und Schnee und wieder in den Süden nach Vancouver & Seattle. Man hatte uns die Besten Herbergen ausgesucht, der Veranstalter hatte uns seine Beste Reiseleiterin mitgegeben und wir waren umsorgt wie ‚In Abrahams Schoss‘, brauchten nur schauen, knipsen, zuhören, staunen…

20180512_084124
Kurzer Stop in bezaubernder Natur…

 

20180512_084813
…und auf Farbtafeln von den (~) ersten Siedlern, den sog. ‚First Nations‘ berichtet wird.
20180512_085340
…wo einem Pionier eine Sitzbank aus Stein gehauen wurde…

Natürlich ist mir klar, dass ich zwischen Calgary und Vancouver noch sehr viele Stationen ausgelassen habe(!). Die großen Städte wie Seattle und Vancouver etwa, oder auch solch wichtige Orte wie Hope und andere. Die Braun- und Schwarzbären links und rechts der Straßen. Aber damit soll es nun gut sein. Was ich wissen wollte, habe ich erfahren. Die Weite etwa, diese schier endlosen Straßen, die Kälte in den Bergen, den Pacific etwa, der mit keinem anderen Ozean vergleichbar ist. Oder auch die ‚Kathedralen der Musik‘ in Calgary, Vancouver und Seattle und und und. 

Zurück in Deutschland, es ist schon nach Weihnachten als ich diese Sätze schreibe, ist ein anderes Leben zu bestehen und somit will ich mit dieser Reise abschließen. Ich Danke allen damals Beteiligten, besonders meiner, der Lieben G. die heute wieder ihre eigenen Wege geht, besondern dem Reiseveranstalter ‚trendtours‘ und natürlich allen Freunden und Menschen und ‚Followern‘, die mir seither emsig gefolgt sind und immer mal wieder auf meiner web vorbeigeschaut haben.

Aber 2019 steht schon so gut wie vor der Türe und ich will es herein bitten und ihm folgen und es wird viel Neues geben, von dem zu berichten es lohnen wird.

Eine Gute Zeit euch allen und Viel Spaß und Abenteuer und Glück in 2019!

Ihr/euer Nachbar

hotscha24 am 26.12.2018

auf ‚hotscha24.wordpress.com.‘