Neulich im Gewerkschaftshaus.

 

Es war Samstag der 10.02.2018 und der DGB (Deutscher Gewerkschafts-Bund) hatte zur Podiumsdiskussion um 18:00 Uhr nach Kiel in die Legienstraße geladen, wo eines unserer ältesten, wenn nicht gar das Erste und älteste Gewerkschaftshaus hier oben im Norden, zu finden ist. Ein Backsteinbau aus der Gründerzeit. Ich mag Alte Häuser, ich mag Backstein-Architektur, schaue jede Kirche von innen an, weil ich an den Fundamenten schon erkennen kann, wie sie wurden was sie geworden sind und Ihn mochte ich vom ersten Sehen an;)> Ein wunderschönes Anwesen.

Die Einladung kam sehr kurzfristig. Holger hatte noch schnell eine Message versandt, Holger M. von ver.di-sen. auch ‚HM‘ oder auch ‚v.H&M‘ genannt:) Ihm wird das ganz recht sein wenn ich Ihn so nenne, er kann es ja doch nicht verhindern!

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Breakfasten by ‚Lippe-Lady‘! at usually 14:00 a clock.

An diesem Samstag kam ich erst sehr spät aus den Federn und beschloss, bei herrlichem Wetter und nach dem obligaten ‚Morgenkaffee‘, gleich Richtung Küste aufzubrechen um dann, irgendwann aber immer noch rechtzeitig zur Veranstaltung in Kiel einzutreffen, was, mit entsprechenden ‚Breaks‘ auch wunderbar geklappt hat.

Diesmal ging es um handfeste Intrigen, Unterstellungen und Machtmissbrauch, Geheimnis-Verräter aller Art, Mörder, Bombenleger und Brandstifter jeglicher Couleur und jeglicher Grausamkeiten fähig, kurz; die Macht der Spione und ihrer Geheimdienste, ob BND, CIA, die Mossad oder der KGB und Alle haben’s (schon)> Immer(!) > etwas (früher als andere) von den >Anderen(!)< gewusst, doch Niemand durfte was sagen oder sonstwie verlautbaren lassen und wenn doch, dann nur ganz wenigen Leuten gegenüber eben, engsten Kreisen, Geheimbündlern, Geheim-Logen, was denn sonst.

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Eingangs stellte der Erste Vorsitzende des DGB-Nord das Thema mit der provokanten Frage an die Expertenrunde und die Besucher in den Raum, was denn die Geheimdienste mit der Geschichte der Arbeiterbewegung zu tun hätten und gab, sinngemäß, auch gleich seine persönliche Antwort dazu: ‚Ganz einfach: Immer, wenn die Armen und Unterdrückten, die Arbeiterschaft und die sog. ‚Internationale‘ gemeint hatten, SIE hätten die Macht erobert, hatten die Geheimdienste ihnen schon vorher, meistens jedenfalls, einen Dicken Strich durch die Rechnung gemacht.!‘

Der Co-Autor und Mit-Herausgeber Patrik Baab las zwischen den Statements der Podiums-Runde aus seinem Buch verschiedene Absätze, sodass man am Ende ganz sicher war und auch sein konnte, ja >geradezu<(!)>> musste, dass Alle>Immer>Alles~gewusst&Keiner was >dagegen<gemacht, oder gar noch (hätte!) verhindern (<~>) können, weil SIE ALLE dann, als WIR Gut-Menschen eben ~ Schluss>endlich DOCH die Macht erobert und/oder ~ doch (noch) >verloren..hatten!   (Patrik Baab / Robert E. Harkavy: „Im Spinnennetz der Geheimdienste“, erschienen im Westend-Verlag, ca. 25,00€. Auch über AMAZON erhältlich.) Naja. 007 lässt grüßen. Ebenso Graham Greene, B. Traven, J.M.Simmel und Edgar Wallace sowieso.

Nach Kärtchen>Verteilung und Küsschen hier und dort, man >Mensch< kennt sich ja und so weiter, einigen ‚Tschiks‘ (Selbst>Gedrehte(!) am ‚Eis-Table‘ im Freien, 2 Duckstein-Dunkel, 4 Glas Wasser statt 4 Sektflöten bin ich dann doch schon weg, weil Karneval im ‚Plöner Dampfer‘ immer noch lustiger ist als sich für den Rest des Abends die Beine vertreten in Pirouetten durch den Schnee im Freien bis man eine Frage stellen dürfte. Am Publikums-Mikro…! Was ohnehin nicht mein Ding ist.

Die Veranstaltung war gut besucht. Das Buch ist sicher sein Geld wert, den Leuten sowieso, die es vorab als Rezensionsexemplar kostenlos erhalten und bereits darüber gepostet oder sonstwie berichtet haben, selbst die ‚KN‘ ‚Kieler-Nachrichten‘ haben, wie ich hörte, sogar 2 Artikel in’s Blatt geschoben. Für mich war das ein willkommener Anlass, wiedermal zu schauen, was denn die Scene so macht und siehe da, sie ist nach wie vor sehr gut vernetzt über alle Kontinente hinweg und das lässt doch Zuversicht aufkommen, dass die Geschicke unseres Planeten und unserer eigener Leben doch noch > letztlich > in „Guten Händen“(!) gelandet sind. Damals, als ich und meine damalige ‚LAP‘ (Lebens-Abschnitts-Partnerin) die Geschichte ihrer Tante recherchiert haben, welche dann in dem Text ‚Nachforschungen über Josephine B.‘ 1983 im Frankfurter az-verlag in dem Büchlein ‚Das hört nie auf‘ veröffentlicht wurde und das ich herausgegeben habe, Dank der Anregungen des damaligen Verlegers Willi Hau & eines sehr guten, geradezu einmaligen Redaktions-Teams, sah die Welt eben noch ganz anders aus. Und hätte der Liebe Willi Hau 1 Exemplar davon nicht auch an das ‚Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes‘ gesandt, wäre es wohl wirklich in der Versenkung verschwunden gewesen, auf Nimmer-Wiedersehen! So aber fand mein/unser Büchlein eine quirlige Pädagogin aus Tirol, die über den AntiFa-Widerstand ihre Doktorarbeit geschrieben & auch veröffentlicht hat unter dem Titel: „Ich sterbe stolz und aufrecht“ von Gisela Hormayr, erschienen im StudienVerlag, Band 15, herausgegeben von Horst Schreiber für die Michael_Gaismair-Gesellschaft (www.gaismair-gesellschaft.at) und daraus folgte in Österreich eine Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte & Geschichten, die bis zu neuerlichen Nachforschungen in den Archiven der Gemeinden, Kirchenbücher und Denkmalspflege auf Friedhöfen und Öffentlichen Plätzen geführt hat. Was will ich noch mehr?! „Wehret den Anfängen, Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem (dieser Ganze Schlamassel!) kroch. „(Berthold Brecht).

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Das war’s für Heute, Ihr Lieben Mit~Menschen!
Ihr/euer Nachbar

hotscha24.

 

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Der Zug…

Bahnfahrer sind besondere Menschen

Eigentlich hatte ich mir für diesen Sonntag, den 07.01.2018, ein Wellness-Bad mit anschließend Ruhe und Mittags dann ein feines Highlander-Steak mit Bratkartoffel usw. vorgesehen gehabt. Doch als ich auf den Balkon trat kam gerade die Sonne um die Ecke und es war blauer Himmel und es war kein Halten mehr, ich musste in die Puschen, ich musste in die Karre, ich musste an meine – ach so heiß geliebte und oft eiskalt abservierte – Ostsee fahren! Und es war ein Herrlicher Sonntag draußen am Wasser und es gab ein wunderbares ‚Frühstück‘ bei (meiner/unserer) ‚Lippe-Lady‘, ich denke, sie hat nix dagegen, wenn ich sie in diesem Intro so nenne, aber jetzt genug der Ein-Schmeicheleien! Hier ist er, mein Erster&Bester in&für 2018! Viel Spaß! Euer HotScha24.

Bahnfahrer sind besondere Menschen
Der Zug kam pünktlich.

 

Ein Großes Dankeschön für meine Lieben Besucher zu Weihnachten 2017 mit den Besten Wünschen für die Zukunft!

Die Grebiner Mühle am 16.09.2017 (c) hotscha24
Das Flügelrad der Grebiner Mühle vor nachtblauem Himmel.

Heute möchte ich mich bei allen Freunden und Besuchern meiner web ‚hotscha24.wordpress.com.‘ für Ihr Interesse bedanken und kein Bild erscheint mir dafür passender als dieses Flügelrad vor nachtblauem Himmel.

Einen Rückblick auf Vergangenes will ich mir sparen, das Wesentliche meiner Alltäglichen Geschichten ist auf ‚hotscha24.wordpress.com‘ veröffentlicht.

Und so oder ähnlich wird es weiter gehen mit meinen Notizen aus dem Alltag, dem Beschreiben der Schlimmen Erfahrungen auf der Landstraße des Lebens, hoffentlich immer mit einem leichten Augenzwinkern, einem leichten Lächeln, einer Briese Humor, ohne den das Leben oftmals ~ scheinbar ~ so aussichtslos erscheint.

Mit den Besten Wünschen für 2018 verbleibe ich

Ihr/euerNachbar

Hotscha24, am 23.12.2017.

 

 

 

Gestern noch schnell ein #1-Konzert unter dem Flügelrad, bevor der Winter Einzug hält.

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Ich  kenne diese Mühle seit vielen Jahren. Sie stand bereits dort auf diesem Hügel als ich vor einiger Zeit in diese Gegend umgezogen bin und ich kenne sie auch noch aus jenen Tagen, da sie und überhaupt der ganze Hügel dem Verfall preisgegeben zu sein schienen. Die Zufahrt verdornt und ‚verbuscht‘, die Mühle > natürlich > immer verschlossen und mit einem dicken Kettenschloss verriegelt. Und immer hatte ich bei mir gedacht und mir geradezu sehnlichst gewünscht, dass einmal ein wundersamer Prinz käme, mit Säcken voller Gold und Münzen und einem frechen Lachen in den Augen, der sie aus ihrem Dornröschenschlaf befreien würde um in ihr zu leben und zu lieben und ihren ‚Dom‘ mit Kinderlachen zu beschallen oder kleinen Konzerten, gespielt auf alten aber ‚originalen‘ Instrumenten; Nun, an diesem Samstag, den 16.09.2017, war es endlich soweit! Und es war gleichzeitig der letzte Abend des ausgehenden Sommers und für die Nacht war bereits kalte Polarluft angekündigt, die auch ~ (schon) ~ von Nord-Nord-West herein kam, sich frisch wie winzige Schneekristalle auf die Landschaft legte und für die nächste Zeit auch dort blieb und den Boden auskühlte bis zur Nachtfrost-Gefahr in den frühen Morgenstunden.

Aber was soll ich noch groß-artiges Schreiben?! Der Troubadour > im Besten Sinne des Wortes gemeint > betrat sehr pünktlich seine Bühne, danke der Gastgeberin und allen anwesenden Gästen, dass sie den Weg zu seinem Abschlusskonzert für diese Tournee in diese Mühle gefunden hatten und legte los.

Frank Breburda, ‚… wieder auf dem Weg‘, so sein Programm mit ‚Lebenslieder(n)‘ > wie er seine gesammelten Werke aus (?) Jahrzehnten nennt, spielte in Bester Tradition von Reinhard May und Hannes Wader an diesem Abend und in dieser Mühle eigene Lieder, so eigen und eigen~willig, wie man sie nur selten dargeboten bekommt. Soviel und so gut für Heute und überhaupt zu diesem Thema und dieser Mühle und überhaupt zu diesem. Denn es ist schon wieder so lange her und fast wäre das schon eine nette Weihnachtsgeschichte geworden. FAST schon, sage ich, denn es ist ~ wirklich schon der 1. Advent und damit Zeit, sich für den Rest des Jahres zu verabschieden. 

Macht’s gut, Liebe Freunde,

‚was ich noch zu sagen hätte, dauert 1ne Zigarette & 1 letztes Glas…‘ (R. May) usw..

Wir sehn/lesen uns (~) wahrscheinlich >erst in >2018< wieder!! Bis dahin halt ich’s mit den Bären…

Ihr/euer Nachbar

HotScha24 am 01.12.2017.

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Neulich in der Hofkneipe!

Die Rockband LIMITED EDITION hatte geladen und es wurde eine Party der Extraklasse. Unter dem Motto ‚+++ONE HOUR+++‘ Unplogged Spezial, 25 Jahre LIMITED EDITION begannen die Jungs sehr pünktlich mit ihrem Konzert und spielten dann ihre 3 Sets mit 2 kurzen Pausen bis zum letzten Lied etwa 23:30 Uhr durch, querbeet ‚garagenrock‘ oder auch ’sofablues‘, ganz wie man/frau will, aber das Vom Feinsten!, ohne großes Gedönes, ohne viel Technik, ohne großes Mischpult und was man sonst  noch so erwarten mag. In den Pausen ging mal eben schnell ‚Der Hut‘ durch die Massen und ich denke, es war für die Musiker und uns und die Hofkneipe und überhaupt für alle, die den Abend mitgenommen haben, ein ganz tolles Erlebnis! Danke Jungs, Dank an DIE HOFKNEIPE in Grebin, Danke euch allen und bis ~ wahrscheinlich, dann aber ganz sicher wieder 2018 mal mit  LTD-Limited Edition in der Hofkneipe oder auch sonst wo auch immer!!

 

Ihr/Euer

Nachbar

Hotscha24

plön,den 27.11.2017, 19:35pm.

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Grebiner Mühle

Die Grebiner Mühle am 16.09.2017 (c) hotscha24
Das Flügelrad vor nachtblauem Himmel.

Eigentlich ist der Text zu diesem Foto von mir schon seit Wochen fertig und liegt im Entwurf auf dieser meiner web, allein, ich hatte weder Zeit, Muse noch Nerv, ihn vor Veröffentlichung auf wordpress.com den entsprechenden Menschen/Personen vorzulegen, zu zusenden, um sie um ihre Stellungnahme, ihr okay zu bitten, so bleibt es eben > zunächst mal > ’nur‘ bei diesem Foto. Aber ich finde es schön nachwievor und auch weiterhin, und es passt zum November, zur Vor-Weihnachtszeit und vielleicht wird das ja auch noch was mit dem Text bis Weihnachten. Auch dieser wäre sicher passend, ABER…!

Ihr/Euer

Nachbar

HotScha24.wordpress.com.

 

Nichts wird gesprochen

Ich lese schon länger Ihre poems & sie berühren mich immer wieder auf’s Neue! Wenn auch (meist) so traurig, aber doch so ~ romatisch > schön(!). Trotzdem darf ich Sie auf meine web > ver-entführen & dort zum ‚2016er AMI-Blues‘, der nach 1nem Jahr immer noch & wieder aktuell ist/wird?! LG aus dem Hohen Norden! Ihr hotscha24.

yazmeentum

Nichts

Wird gesprochen;

Keiner hat etwas zu sagen,

Die Leute schweigen

Trotz bohrend‘ Fragen.

 

Unsicherheit

Umhüllt sie.

Keiner weiß weiter.

Anstatt einmal aufeinander zuzugehen,

Bleiben

 

Sie

Alleine stehen.

Angst haben sie,

Einmal etwas zu tun.

Lieber

 

Bleiben

Sie still

Und warten darauf,

Bis das Unheil sich

Verbreitet.

 

Angst lähmt,

Angst nimmt gefangen,

Ergibt man sich,

Ist dies des Endes Anfang.

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2016er Achermittwoch-Blues

Manche Texte schreibt man und denkt, sie sind ganz okay und fertig und man schreibt einen nächsten Text usw. Aber manche Texte sind veröffentlicht und entwickeln erst mit der Zeit eine eigene > Neue > Aktualität. So wie dieser, mein ‚2016er AMI-Blues‘! Ich halte ihn nach wie vor und weiterhin für sehr aktuell. LG aus dem Hohen Norden! hotscha24.

hotscha24

DocImage000000043 Blatt 1 des AMI-Blues.

DocImage000000042 Blatt 2 des AMI-Blues.

DocImage000000041 Blatt 3 des AMI-Blues.

auf 3 Blättern.

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